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liturgische geräte
Der Kelch
ist
das wichtigste und edelste liturgische Gefäß. Die Urkirche verwendete
für die eucharistische Feier gewöhnliche Schalen und Becher. Bis ins
Mittelalter werden Kelche aus Holz, Glas oder Ton erwähnt. Danach wurden
sie aus Gold, Silber oder Zinn hergestellt. Heute gibt es keine
Vorschriften, welches Material verwendet werden soll. Es muss nur
dauerhaft und edel sein. Die Innenseite der Schale muss vergoldet sein.
Gewöhnlich besteht ein Kelch aus drei Hauptteilen: Kuppa
(Schale), Nodus (Knauf oder Griffstück) und Pes (Fuß).
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Die Patene
wurde
im Altertum als Schüssel für die Aufnahme der Naturalspenden gebraucht,
die bei der Gabenbereitung von den Gläubigen dargebracht wurden. Später,
nach dem Abkommen von Naturalspenden, entwickelte sich daraus eine
Schale zur Aufnahme der Hostien. Bezüglich des Materials gelten die
gleichen Vorschriften wie beim Kelch.
Eine zweite Art der Patene ist die so genannte Kommunionpatene. Sie soll
verhindern, dass bei der Kommunionspendung die Hostie auf den Boden
fällt. |
Das Ziborium - der
Speisekelch
ist
das Gefäß, mit dem die konsekrierten Hostien im Tabernakel aufbewahrt
werden. Entweder in der Form eines großen Kelches oder in Schalenform,
besitzt das Ziborium einen Deckel, der mit einem weißen Mäntelchen (Ziboriumvelum)
umgeben sein muss. |
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Die Monstranz
(lat.
monstrare = zeigen) ist das liturgische Gerät zur öffentlichen
Aussetzung des Allerheiligsten, zur Erteilung des sakramentalen Segens
und zum Tragen des Allerheiligsten bei Prozessionen. Zwei Formen sind
üblich: die Turmmonstranz und die Sonnenmonstranz. Festgehalten wird die
Hostie mit der Lunula (Mündchen). Sie besteht aus zwei
mondsichelartigen Teilen, zwischen denen die Hostie eingeklemmt wird.
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Die Kustodia (Pyxis)
(lat.
custodia = Wache) dient zur Aufbewahrung der Lunula mit der
großen Hostie im Tabernakel. Sie ist eine einfache Dose mit Standfuß. |
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Das Rauchfass
(Turibulum)
hat heute die Form eines zu schwingenden Gefäßes. Im Unterteil befindet
sich eine Pfanne für die glühende Holzkohle Das Schiffchen (Navicula)
ist für die Bereitstellung des Weihrauches bestimmt. |
Das Aspersorium
ist
jenes Gefäß, in dem bei Segnungen das Weihwasser aufbewahrt wird. Das
Aspergill dient zum Besprengen der gesegneten Gegenstände und
Personen |
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Andere liturgische Gefäße
sind z.B. die
Kännchen für Wasser und Wein, Lavabogefäße für die Handwaschung und die
Fußwaschung am Gründonnerstag, die Ölgefäße für die Aufbewahrung der heiligen
Öle.
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